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Ransomware: Warum kleine und mittlere Betriebe das größte Risiko tragen

Ein Klick auf den falschen Anhang, und am nächsten Morgen sind alle Daten verschlüsselt. Warum gerade kleine Betriebe getroffen werden und was wirklich schützt.

Montagmorgen in einem Handwerksbetrieb. Der Rechner im Büro startet, aber statt der gewohnten Ordner steht nur eine Textdatei auf dem Bildschirm: Alle Daten sind verschlüsselt, gegen Zahlung gibt es den Schlüssel. Angebote, Rechnungen, die Auftragsplanung, alles ist weg.

So sieht ein Ransomware-Angriff aus. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nennt Ransomware auch in seinem Lagebericht 2025 die größte Bedrohung für Unternehmen in Deutschland. Betroffen sind längst nicht nur Konzerne.

Warum es kleine Betriebe so oft trifft

Die meisten Angriffe laufen automatisch. Programme suchen im Internet nach Rechnern mit fehlenden Updates, schwachen Passwörtern oder offenen Fernzugängen. Wer so eine Lücke hat, wird angegriffen, egal wie groß der Betrieb ist. Oft reicht auch eine gut gemachte E-Mail mit einem Anhang, der wie eine Rechnung aussieht.

In kleinen Betrieben kümmert sich selten jemand hauptberuflich um die IT. Updates bleiben liegen, und ob die Datensicherung wirklich läuft, hat lange keiner nachgeschaut. Laut BSI erfüllen kleine und mittlere Unternehmen im Schnitt nur gut die Hälfte der grundlegenden Sicherheitsanforderungen und schätzen ihren Schutz oft höher ein, als er ist.

Was dann auf dem Spiel steht

Ist das System verschlüsselt, steht der Betrieb meistens tagelang still. Aufträge bleiben liegen, Rechnungen können nicht geschrieben werden, Kundendaten sind nicht erreichbar. Ohne brauchbare Sicherung bleibt nur die Wahl zwischen Lösegeld und Datenverlust. Und wer zahlt, bekommt seine Daten noch lange nicht sicher zurück.

Was wirklich schützt

Eine einzelne Maßnahme, die alles verhindert, gibt es nicht. Mit ein paar Grundregeln sinkt das Risiko aber deutlich:

  • Updates für Rechner, Server und Router zeitnah einspielen.
  • Für wichtige Zugänge wie E-Mail und Fernwartung eine Anmeldung in zwei Schritten einrichten.
  • Eine Datensicherung, von der mindestens eine Kopie vom Netzwerk getrennt ist, damit Angreifer sie nicht gleich mit verschlüsseln.
  • Das Team kurz schulen, woran man verdächtige Mails erkennt.

Am wichtigsten ist die Sicherung. Mit ihr ist ein Angriff ärgerlich, aber der Betrieb läuft nach kurzer Zeit wieder. Ohne sie kann es um die Existenz gehen.

Wie wir helfen

Wir richten Datensicherungen ein und prüfen sie regelmäßig, halten Ihre Systeme aktuell und überwachen sie, damit Auffälligkeiten früh bemerkt werden. Wie gut Ihr Betrieb heute geschützt ist, finden wir im kostenlosen Sicherheits-Check heraus. Mehr dazu unter IT-Sicherheitskonzept.

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