Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den regulären Support für Windows 10 beendet. Seitdem gibt es keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Wer im Betrieb noch Windows-10-Rechner nutzt, hat damit zwei Möglichkeiten: kostenpflichtige Zusatzupdates oder gar keinen Schutz vor neuen Sicherheitslücken.
Für Firmen gelten andere Regeln als für Privatleute
Privatanwender in der EU bekommen die sogenannten Extended Security Updates (ESU) inzwischen bis Oktober 2027 kostenlos. Für Unternehmen gibt es das nicht. Dort kosten die Updates pro Gerät und werden jedes Jahr teurer: etwa 60 Euro im ersten, 120 Euro im zweiten und 240 Euro im dritten Jahr. Im Oktober 2028 ist auch damit endgültig Schluss.
Warum der Oktober 2026 für Firmen wichtig ist
Das erste ESU-Jahr für Unternehmen endet am 13. Oktober 2026. Wer seine Windows-10-Rechner danach weiter absichern will, braucht das zweite Jahr, und das kostet doppelt so viel wie das erste. Wer erst jetzt einsteigt, muss die verpassten Jahre nachzahlen. Ein alter Rechner, der noch zwei Jahre laufen soll, wird damit schnell teurer als ein neues Gerät.
Was das im Alltag bedeutet
Ein Windows-10-Rechner ohne ESU läuft inzwischen seit fast einem Jahr ohne Schutz vor neu entdeckten Lücken. Genau solche Geräte suchen automatisierte Angriffe gezielt. Und ein einziger ungeschützter Rechner gefährdet auch alle anderen Geräte im selben Netzwerk. Mehr dazu in unserem Artikel über Ransomware.
Welche Wege es gibt
Wenn die Hardware mitspielt, ist der Umstieg auf Windows 11 fast immer die beste Lösung. Ältere Rechner, die Windows 11 nicht unterstützen, lassen sich mit ESU-Updates noch eine Weile absichern, bis sie ersetzt werden. Einfach ungeschützt weiterlaufen lassen sollten Sie sie nicht.
So finden Sie heraus, welche Rechner betroffen sind
Welche Windows-Version läuft, steht in den Einstellungen unter System und Info. Ob ein Gerät Windows 11 verträgt, zeigt die App PC-Integritätsprüfung von Microsoft. Häufige Gründe für ein Nein sind ein fehlender TPM-2.0-Chip oder ein zu alter Prozessor. Bei Kassen, Messgeräten oder Maschinensteuerungen lohnt ein zweiter Blick, denn dort laufen oft Sonderversionen von Windows, für die andere Supportzeiten gelten.
Wie wir helfen
Wir prüfen, welche Ihrer Rechner betroffen sind und welche sich auf Windows 11 umstellen lassen. Dann planen wir den Umstieg so, dass Ihr Betrieb dabei normal weiterarbeiten kann. Das machen wir für Betriebe in Thüringen und im Weser-Ems-Gebiet.